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Seit ein paar Tagen sind wir wieder zurück in San Francisco nach drei Wochen Rundreise Deutschland und Marokko: Stuttgart-Rabat-Düsseldorf-Frankfurt.

Erst an den Strand (Aquantic Park), dann auspacken!

War das Reisen mit einem rund neun Monate alten Baby ein Problem? Überhaupt nicht! Gut, Claire hat ein paar Stunden auf dem Hinflug protestiert. Dafür war aber die Zeitumstellung kein Problem, sie hat sogar besser geschlafen als sonst, sowohl mit uns in verschiedenen Betten als auch in verschiedenen Reisebetten. Und weder das Wasser noch die Lebensmittel in Marokko haben ihr irgendetwas ausgemacht. Besonders letztere hat sie genossen!

Essen bei Mama ist nicht wie bei den Großmamas...

Essen bei Mama ist nicht wie bei den Großmamas…

Wieder zuhause ist Schluss mit der Dauerschlemmerei für Claire, durch die wir mit verschiedensten Freunden und Familie ausgedehnte Mahlzeiten genießen konnten. Das scheint sie aber ganz richtig zu finden. Sie protestiert nicht, obwohl es jetzt wieder weniger gibt. Trotzdem hat Essen nach wie vor einen hohen Stellenwert; wenn Claire auf der Straße sieht, wie jemand isst, streckt sie gleich die Arme aus – ich auch!

Links der Coit Tower, rechts der Tower of Americas

Links der Coit Tower, rechts der Tower of Americas

Unser Einleben ist ruhig. Mein Freund arbeitet 14 Stunden Tage, Claire und ich schlagen uns mit einer ordentlichen Erkältung herum, die ihr aber nicht die Laune verdirbt. Nur das Schlafen wird fast stündlich unterbrochen. Sie hat ein spezielles Einschlafritual entwickelt, mit dem sich diese Unterbrechungen schnell überbrückt: wir legen nebeneinander und schauen uns an, sie auf der rechten, ich auf der linken Wange, so nah beieinander, dass sich unsere Gesichter fast berühren.

gleich geschafft!

gleich geschafft!

Dann pikest sie mir mit ihrer linken Hand abwechselnd ins Auge, in die Nase und den Mund. Für mich ist das nicht sehr angenehm, für Claire Entspannung pur.

Auf dem Weg zum Americas Tower

Auf dem Weg zum Americas Tower

Tagsüber erobern wir die Stadt zurück. Angekommen sind Claire und ich gleich zum Aquantic Park gegangen, wir hatten Nachholbedarf in Sachen Sonne und Strand. Dafür müssen wir vielleicht 300 Meter zurücklegen. Dann sind wir Richtung Stadt gegangen und waren genau zum Sonnenuntergang am Coit Tower – leider war dann mein Akku leer. Zum Glück findet Claire unsere Spaziergänge im Tragegurt nach wie vor klasse. Ich muss nur mit dem Gurt ins Zimmer kommen, schon strahlt sie. Klar, für sie heißt das minimaler Aufwand, maximale Aussicht!

ein Angebot besser als das nächste!

ein Angebot besser als das nächste!

Wenn man unsere Reisen abzieht, sind wir erst sechs Monate hier. Mir hat der Abflug in Frankfurt schon ein bisschen leid getan; es war so schön, die ganzen Freunde und Familie in der Nähe zu haben, auch wenn wir natürlich nicht alle sehen konnten. Aber bei der Ankunft habe ich zu meiner Überraschung festgestellt, dass wir auch in San Francisco zuhause sind.

Tower of Americas

Tower of Americas

Das ist sehr gut so, denn während mein Freund und Claire ganz entspannt sind, fühle ich mich nach unserer Reise mindestens urlaubsreif. Vielleicht liegt es am 24/7 Bereitschaftsdienst als Mutter? Ich weiß ja, dass viele Mütter das problemlos können, aber für mich ist es gerade schwer. Ich werde mich in den nächsten Tagen nach einer Halbtagskinderbetreuung umschauen und bin gespannt, ob die freiere Marktwirtschaft hier auch Qualität zu halbwegs vertretbaren Preisen bietet…

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