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Mein „Hotel Mama“ kann ich immer nur empfehlen: all inclusive, Service rund um die Uhr, Wellness…

Claire's Wellnessprogramm

Claire’s Wellnessprogramm

Es gibt einen Flughafen-Shuttle, mit meiner Mutter am Steuer und einem großen Brunchpaket – über Wasserknappheit in San Francisco hört man ja so einiges, meine Mutter fürchtete wohl es könne sich um eine generelle Lebensmittelknappheit handeln, die gerade auch das Catering der Fluggesellschaften betrifft.

Die Küche des Hotel Mama ist rund um die Uhr geöffnet und geht auf individuelle Wünsche, selbst der kleinsten Gäste, ein. Sollte ein Gericht nicht der vollen Zufriedenheit entsprechen, kann man den Teller einfach zurückgehen lassen und bekommt etwas anderes. Claire hat es mehrfach ausprobiert!

Was ist besser als ein Onkel? Zwei Onkel!

Was ist besser als ein Onkel? Zwei Onkel!

Auch der Wäscheservice hier im Hause ist großartig, schmutzige Wäsche liegt morgens frisch gewaschen und gefaltet vor dem Zimmer. Außerdem hat meine Mutter keine Mühe gescheut, um sich perfekt für Claire einzurichten: Stühlchen, Babybett, Laufstall, Kinderwagen, Schaukelpferd – mit Hilfe ihrer sehr netten Nachbarn und Freunde hat sie alles organisiert, was Claire sich wünschen könnte.

Wir lassen uns hier gerne verwöhnen und genießen die Dinge, die wir in San Franisco nicht haben. Dazu gehört an erster Stelle meine Familie. Claire’s Onkels haben extra ein langes Wochenende bei meinen Eltern verbracht um ihre Nichte zu treffen. Claire freut sich sehr über alle. Endlich was los und jeder kümmert sich um sie! Außerdem verwöhnt meine Mutter sie kulinarisch: sie muss weniger auf ihr Fläschchen warten und hat sogar schon Kuchen bekommen!

Mein Verwöhnprogramm...

Mein Verwöhnprogramm…

 

Für mein Wellness-Programm gehen wir zur Fußpflege. Leider gibt es in San Francisco kein vergleichbares Angebot: entweder man geht zur Pediküre und kann zwischen 299 Nagellacksorten auswählen, oder zum Arzt. Deshalb bin ich unglaublich froh, als unsere extrem nette Fußpflege meine Füße von jeder Menge Hornhaut befreit! Claire’s Wellness besteht in einem Schwimmbadbesuch mit Grander-Wasser. Letzteres belebt meine süße kleine Tochter, die im Wasser begeistert planscht und schwimmt, während sie an Land wenig Lust an Bewegung hat: Sie sitzt, wo sie sitzt oder steht wo sie eben steht und hat nicht das geringste Interesse an Fortbewegung, insbesondere nicht an Krabbeln. Ich bin schon richtig froh über den Witz „Meine Intelligenz hat sich schon früh gezeigt, ich konnte schon mit neuen Monaten laufen“ „Das nennst du intelligent? Ich habe mich noch mit zwei Jahren tragen lassen!“

Noch was Neues für Claire in Deutschland: die erste Zahnbürste

Noch was Neues für Claire in Deutschland: die erste Zahnbürste

Natürlich ist das auch praktisch, wir müssen das Haus nicht absichern und können uns in Ruhe um verschiedene Besucher kümmern: befreundete Nachbarn, meine Patentante, ein Onkel mit seiner Frau. Es ist wahnsinnig schön, diese Menschen, die man schon lange kennt und mag, wieder zu treffen. Das fehlt uns noch ein bisschen in San Francisco, aber ich arbeite daran… Und jetzt freue ich erstmal auf die lange Liste guter Freunde und Familie, die wir in den nächsten Tagen treffen werden!

Die alte Weisheit, Blut sei dicker als Wasser, überzeugt mich dabei nicht. Aber Aristoteles‘ Ansatz, dass eine tiefe Freundschaft erst mit der Zeit entsteht – eben wenn man gemeinsam den berühmten Scheffel Salz gegessen hat. Ein paar Scheffel habe ich schon geschafft!

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