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Sport mit Baby...

Sport mit Baby…

Gerade kommen Claire und ich aus dem Fitnessstudio in Bad Canstatt. Mein erstes Mal Zumba seit acht Monaten! Ich habe mich wie ein Trottel angestellt, die Choreographie gestört und so viel Spaß gehabt, dass ich mich im Anschluss bei der Trainerin bedanken wollte. Dazu kam es nicht mehr, denn nach 45 Minuten wurde die „Mutter der kleinen Claire“ geben, das Kind aus der Kinderbetreuung abzuholen.

Dort fand ich die Betreuerin, die sich liebevoll mit meiner schreienden Tochter abmühte, während alle anderen Kinder zufrieden waren. Ich war auch zufrieden, denn es war das allererste Mal im Leben von Claire, dass sie unter fremden Menschen war. Und eine Dreivierelstunde ist doch eine gute Leistung!

Außerdem konnte ich mein Training genießen, weil ich das Gefühl hatte, dass die Betreuerin erfahren war und liebevoll mit Kindern umgeht. Die meisten waren älter und kannten die Kinderbetreuerin schon, aber mit Claire kam auch ein kleiner Junge, der erst vier Monate alt war (sich aber im Gegensatz zu meiner Tochter nicht beschwert hat).

...ist eine Herausforderung

…ist eine Herausforderung

Ich schätze die Kinderbetreuung einmal mehr, weil ich in ganz San Francisco kein Fitnessstudio finden konnte, das eine kostenlose Kinderbetreuung anbietet und nur sehr wenige, die überhaupt auf Kinder aufpassen. In einem der coolsten Studios, dem San Francisco Bay Club, kostet die Kinderbetreuung zum Beispiel 12$ pro Stunde. Am Anfang fand ich es unverschämt teuer, inzwischen finde ich es positiv, dass der Club überhaupt die Möglichkeit bietet – fast alle anderen haben überhaupt nichts im Angebot.

Deshalb habe ich bislang auf ein Gym in San Francisco verzichtet. Aktuell trainiere ich sowieso mit einem wachsenden Sieben-Kilo-Gewicht. Sollte ich Lust auf Kurse haben, gibt es jede Menge auf YouTube, und langsam können auch Claire und ich zusammen laufen gehen. Es dauert nicht mehr lange, und ich schaue mich schon fleißig nach einem Jogger um.

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