Schlagwörter

,

Wir sind gerade auf Deutschlandtournee, insofern kommt das Blog „Baby in San Francisco“ zu kurz, im Moment gibt es nur Neues zum Thema Baby.

20131019-110902.jpg

Gerade schreibe ich aus dem Auto. wir fahren nach Düsseldorf, und freuen uns sehr, ein paar gute alte Freunde zu treffen. Für mich fühlt es sich sehr gut an, wenn die Menschen, die mir am meisten bedeuten, keine paar tausend Kilometer entfernt sind. Claire schläft neben mir im Maxi Cosi. Sie ist jetzt fast sechs Monate alt und verändert sich jeden Tag, aber das Schlafen während der Fahrt klappt noch hervorragend! Allerdings muss das Auto auch wirklich fahren. Letzte Woche haben wir einen Abstecher nach München gemacht. Auf der A8 war viel Verkehr, und Claire hat sich sehr beschwert. So langsam mache ihr das Fahren keinen Spaß, jetzt auch noch stehen bleiben, das ginge überhaupt nicht, was denn da los sei… Staus sind ja generell nicht beliebt, das potenziert sich mit Claire! Erst ein Latte Mama konnte sie wieder versöhnen. Das Straßenverkehrsgesetz sieht es zwar anders. Aber wir fahren auf jeden Fall sicherer so!

Claire hat nämlich ein recht lautes Organ. Zum Glück nutzt sie es nicht nur zum Schreien, sondern immer mehr auch, um neue Laute auszuprobieren: jajajajaja, mama, Dada, Baba – ungefähr das ist alles einmal da gewesen. Ich bin nie so sicher, denn Claire wiederholt nicht auf Nachfrage. Ajajajajaj ist ihr Lieblingslaut, damit kann sie schimpfen wie ein kleiner Rohrspatz.

Wenn wir aber nicht im Stau stehen und weder Hunger noch Müdigkeit stören, strahlt Claire die meiste Zeit. Ihr Lächeln ist das Größte für mich, und man ist dadurch immer von freundlichen Menschen umgeben: ob Freunde, Verkäuferinnen, Kellner, Kinderarzt, Großeltern oder einfach nur Passanten auf der Straße: Claire hat ein Eroberungslächeln!
Das hat sich schon in San Francisco, Santa Cruz, New York, Frankfurt, Stuttgart, München und Starnberg bewährt. Und dieses Wochenende testen wir es in Köln, Düsseldorf und Mülheim.

Wird das nicht ein bisschen viel für Claire? Natürlich denke ich darüber nach. Ein Zeichen gibt es. Und das führt dazu, dass es auch für mich schnell ein bisschen viel wird: während Claire mit drei und vier Monaten jede Nacht durchgeschlafen hat, wacht sie seit sieben Wochen alle zwei bis drei Stunden auf. Ich hoffe, das pendelt sich ganz schnell wieder ein, wenn wir zurück in Kalifornien sind!

Advertisements