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Am Samstag ist es wieder soweit: Babyschwimmen! Und dieses Mal bin ich dran! Mein Freund und ich wechseln uns ab, wer mit unserer Tochter ins Wasser darf – der andere ist für die Bildreportage verantwortlich. Vom Samstag berichte ich am Samstag, heute erzähle ich, wie schwierig es war, mit der Schwimmschule in Kontakt zu kommen.

Schwimmstunde im Petite Baleen

Ich habe mich schon darauf gefreut mit meiner Tochter schwimmen zu gehen, bevor sie überhaupt geboren wurde. Vor allem interessierte mich der frühkindliche Reflex, dass Babies anfangen, Schwimmbewegungen zu machen, wenn man sie waagerecht ins Wasser hält, und dass sie aufhören zu atmen, wenn sie unter Wasser sind. Zwischen dem vierten und dem sechsten Monat verlieren die Kinder diese Fähigkeit – deshalb habe ich mich gleich um eine Schwimmschule gekümmert, als wir in San Francisco angekommen sind.

Meine erste Wahl fiel auf La petite Baleen, so hatte ich mir das vorgestellt: Schwimmunterricht für Kinder ab zwei Monaten, das Schwimmbad nur ein paar Kilometer von uns entfernt, das Wasser warm. Ich greife also gleich zum Telefon. Da ist leider niemand zu Hause. Nach ein paar erfolglosen Anrufen probiere ich den Live-Chat. Ich gerate vermutlich an einen Inder, der versucht, Antworten auf meine komplexen Fragen, etwa „welcher Schwimmkurs ist noch frei?“, „was kostet der Schwimmunterricht?“, zu finden. Er braucht dafür so lange, dass ich ihn bitte mir einfach den Link zur Online-Anmeldung zu schicken. Die E-Mail kommt an, der Link funktioniert jedoch nicht.

Von wegen Servicewüste Deutschland…aber ich will trotzdem zum Babyschwimmen! Wir gehen also zum Schwimmbad, um uns vor Ort zu informieren. Dort ist alles ganz einfach: eine nette Mitarbeiterin erklärt uns, welcher Kurs für unsere Tochter passen würde. Der Schwimmunterricht findet einmal die Woche statt, sechs Elternteile, sechs Kinder, 92 Dollar monatlich. Wir probieren das für einen Monat.Dann frage ich, ob vielleicht auch beide Eltern mit ins Wasser dürfen? Gerne, ist die Antwort, aber immer nur abwechselnd. Das klingt doch praktisch!

Am liebsten würden wir gleich loslegen: Durch eine große Glasscheibe sehen wir eine Menge Kinder, ungefähr vom Baby- bis zum Vorschulalter – alle haben Spaß im Wasser. Und wir haben einen weitern Grund, uns auf den nächsten Samstag zu freuen…

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